Weib und Macht

Gastbeitrag:  „Weib und Macht – Fünf Millionen Jahre Urgeschichte der Frau“ Marie E.P. König, Richard Fester, Doris F. Jonas, A. David Jonas. S. Fischer Verlag. Ich zitiere daraus gleich das Schlusswort, natürlich nicht ohne Kritik.

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Wer den Patriarchen-Schwach-Sinn, Frauen als Höhlenköchinnen glauben will, ist wohl immer noch das patriarchal angepasste Heimchen am Herd… Welche/wer mal`n bisschen Forschung dazu lesen möchte, hier:

 

 

„Weib und Macht“ Schlussworte, S. 248 ff:
„Es ist fast zweihundert Jahre her, daß Goethe zu Eckermann äußerte, ihn durchlaufe ein seltsamer Schauer, wenn er an die „Mütter“ denke. Wir erwähnen das hier noch einmal, denn:
Sie standen an der Wiege der ersten <Menschen>. Sie waren der Beginn menschlicher Gesellschaftsbildung – entscheidend für das Überleben der Art.
Sie schufen die Sprache – und damit die Voraussetzung zu kultureller Entwicklung.
Sie erfanden die ersten Werkzeuge – und legten damit den Grundstein für jede weitere Technologie.
Sie schufen Glauben und „Kirchen“.
Sie gewährten den Menschen ewiges Leben durch Wiedergeburt.

Als sie – um mit Cato zu sprechen – „der Macht der Männer gebeugt“ wurden, endete das „Goldene Zeitalter“ der antiken Mythologien, verlor der Mensch das „Paradies“.
Seitdem zerstörten sie das ökologische Gleichgewicht der irdischen Natur durch zu viele Geburten.
Sie, die Mütter haben es in der Hand, die Menschheit durch ein Zuviel zu vernichten –
oder sie auf ein glücklicheres Maß zurückzuführen.
Auch das wäre eine Entscheidung für das Überleben der Art.“

Ha! s.o.:“Seitdem zerstörten sie das ökologische Gleichgewicht der irdischen Natur durch zu viele Geburten.“ Da explodierte ich (1986)! Und schrieb Marie E.P. König sinngemäß Folgendes: Wer besetzt bis vergewaltigt den Frauenkörper?! Wer verbot/verbietet Abtreibungen außer bei weiblichen Föten? Wer wollte/will auf Teufel und Fehlgeburten kommt heraus unbedingt einen y-Nachkommen, eine mutierte Tochter üblicherweise als „Sohn“ bezeichnet?! „Männer“, Patriarchen zerr-stören „das ökologische Gleichgewicht der irdischen Natur durch zu viele Geburten“, was das Prinzip des Spermas ist: Mehr als nötig. Mehr als verträglich. Wie im Kleinen so im Großen.
Marie König antwortete und stimmte mir zu.

Immer dieses:“Eva, Frauen sind an allem schuld!“ Und meine Lieben, wenn sie schon an allem „schuld sind“, wo bleibt dann ihre Macht?! Dass Frauen „machen“ können, was sie fürs Leben der Gemeinschaft „mögen“?!

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