Momma – Quo vadis

Vor dem finsteren Mittelalter gab es offenbar eine helle Episode, in der Frauen mitnichten hilf- und wehrlose Opfer maskuliner Gewalt waren. Erst später wendete sich das Blatt. Wo stehen wir heute? Wohin gehen wir?   ..und was hat das mit einem beinahe entmannten Mönch zu tun, und mit dem militärischen Begriff der „hybriden Kriegsführung“? Zu Beginn eines aufschlussreichen Gesprächs dreier „Warrior Mommas“  – der Begriff wird später erklärt – stand das folgende Zitat aus dem Handelsblatt:

„Die Bundesregierung schlägt Alarm: Islamisten sind dabei, einen Anschlag in Deutschland vorzubereiten. Noch Ende November könnten die Terroristen zuschlagen, warnt Innenminister de Maizière. Der CDU-Politiker spricht von einer „neuen Lage“ und kündigt zugleich schärfere Sicherheitsmaßnahmen an.“ http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/terroralarm-anschlaege-auf-weihnachtsmaerkte-in-deutschland-befuerchtet/3641368.html?share=fb

Brigitte hatte diesen Link gepostet und schrieb dazu folgendes:

Dafür kommt dann im nächsten Herbst der Halal-Market nach dem Ramadan. Dann werden die Schoko-Nikoläuse in einen bunten schwarzen Mantel mit Sehschlitz gepackt. – So oder so: Der Handel wird schon seinen Schnitt machen…

Also keine Sorge wegen des Handels! Das Patriarchat ist kapitalistisch, so wie der Islam patriarchal ist (wie alle monotheistischen Religionen und deren Gesellschaften). Denen wird etwas einfallen. – Aber die nächsten Generationen werden vieles nicht mehr kennen, das uns ausmacht. (Das Wort „uns“ gilt als Rassismus, hab ich mal gelesen – also ersetze ich: „Aufgeklärte Bevölkerungen“)

Die nächsten Generationen werden keine aufgeklärten Bevölkerungen mehr sein.

Sie werden ins Mittelalter zurückgeschubst, 
wo eine kleine Elite das Volk ausgebeutet hat.

Wir haben, so dachte ich, dieses finstere Mittelalter hinter uns gelassen, aber es wird uns einholen.
Die Kirche / der Vatikan ist auch kapitalistisch und hierarchisch, es geht um Macht und Geld ist ein Macht-Mittel. Deswegen sagt die Kirche meist nichts dagegen, wenn noch mittelalterlich denkende Menschenmassen in Länder kommen, in denen noch aufgeklärte Bevölkerungen in einer freiheitlichen Gesellschaft leben.

Hab‘ ich zu viel in einen Topf geworfen?
Aber irgendwie hat ja immer alles mit allem zu tun. – Ursache und Wirkung

Antwort von Freundin T.:

Mittelalter und Topf, liebe Brigitte Naporra: „Frauen im Mittelalter – Das helle Zeitalter“ von Barabara Gröschke, taz 23.09.80, S. 9:“Kriege, Epidemien, Hungersnöte, Leibeigenschaft, Gewalt gegen Frauen – diese Bilder bestimmen unsere Vorstellung vom `finsteren Mittelalter`. Die Autorin des folgenden Beitrags fand bei ihrer Arbeit über die Situation der Frauen im Mittelalter heraus, dass lediglich die negativen Zustände am Ende des Mittelalters auf den ganzen Zeitabschnitt übertragen werden. Im Gegensatz zu diesem düsteren Bild beschreibt sie eine Gesellschaft, in der Frauen dominieren oder völlig gleichberechtigt mit den Männern leben und arbeiten Der folgende Artikel ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Beitrag der Autorin für die Sommeruni. (…)

Das Mittelalter kennt keine Einsamkeit. In einer Zeit, in der sich die Menschen in Gemeinschaften zusammenschließen, sei es in Großfamilien, dörflichen und städtischen Gemeinden, in Männerverbänden und reinen Frauengemeinschaften, ist niemand allein. Das ganze Leben ist auf Gemeinsinn und auf das Beisammensein ausgerichtet. Ein Netz von Beziehungen prägt den Alltag, bestimmt das gemeinsame Handeln und sorgt für einen ständigen Austausch von Gesprächen, Begegnungen und Besuchen. Ein egozentrisches Ich-Denken steht dem kollektiven mittelalterlichen Lebensstil völlig entgegen.“
Noch nix mit: „Teile und herrsche!“
„Der lebensbejahende Charakter des Mittelalters, die Freude und Lust am Leben sind Ausdruck der noch unmittelbaren Naturverbundenheit der Menschen, deren Leben im gleichen Rhythmus abläuft, wie in mutterrechtlichen Zeiten.
Die über das ganze Jahr verteilten Feste im Naturkreislauf lassen das Leben nie langweilig werden. Bei diesen vielen Höhepunkten des Jahres stehen die Frauen im Mittelpunkt. Sie sind die ersten, die als geschlossene Frauengemeinschaft durch ihre besondere Verbundenheit mit der Natur die Feste beginnen, ehe das ganze Volk sich ihnen anschließt (…)“

Brigitte:

Ja, das klingt einleuchtend und interessant, T.   Dann sollten wir wohl vom „finsteren Mittelalter“ sprechen, wenn wir die Missstände meinen, um nicht das Positive mit in diesen Schwefeltopf zu werfen…

Freundin T.:

Ich wähle „das patriarchal finstere Ende des hellen Mittelalters“, so viel Zeit und Raum muss seien. Herzliche Grüße und eine traumhafte Nacht, liebe Brigitte Naporra!

Brigitte:

Dir auch eine gute Nacht, meine Liebe. Danke.

Freundin T.:

Hier noch etwas Frauenstarkes aus jenem taz-Artikel (langer Artikel!) Weitere Untertitel:
„Spinnstuben als Frauenzentren – Impulsität & Selbstbewusstsein – Macht und Wissen – Gleichstellung der Frau im städtischen Handwerk“
„Impulsität & Selbstbewusstsein – Eines der Horrormärchen, die über das Mittelalter verbreitet werden, ist, dass die Frauen im Mittelalter wehrlos und absolut der Willkür und Tyrannei der Männer ausgeliefert sind. Erst gegen Ende des Mittelalters werden die Frauen für ihr Wissen und ihre Macht erfolgreich verfolgt. Historiker übertragen diese Situation auf das ganze Mittelalter.
Doch wer sich mit dem Charakter und der Lebensart des Mittelalters näher beschäftigt, muss bemerken, dass das Bild von den wehrlosen Frauen nicht stimmt. Das Züchtigungsrecht der Kirche hat im Mittelalter genauso wenig Erfolg wie ihre Bemühungen, die Verehrung des Volkes von Maria weg und auf Christus hinzulenken. Das Volk hatte seine eigenen Anschauungen. Natürlich gibt es im Mittelalter Gewalt gegen Frauen, wie heute auch. Aber im Gegensatz zu heute wehren sich die Frauen gegen Angriffe von Männern in allen Bereichen des Lebens, einschließlich der Ehe, auch körperlich meist sehr erfolgreich. Sie sind nicht die armen Opfer der brutalen, geilen Männer.
In der Zimmerschen Chronik aus dem 16. Jahrhundert wird von einem Abt berichtet, der auf ein schönes, junges Mädchen im Dorf scharf ist. Unter einem Vorwand bestellt er das Mädchen ins Kloster und lockt es in sein Zimmer hinauf. Seine Diener, die von dem Vorhaben des Abtes wissen, ziehen sich zurück und lassen das Mädchen mit dem Abt allein. Dieser schiebt sofort, nachdem die Diener den Raum verlassen haben, den Riegel vor die Tür und macht Anstalten, das Mädchen zu vergewaltigen. Als das Mädchen merkt, was der Abt vorhat, wird sie aber nicht starr vor Schreck und ergibt sich ihrem Schicksal, sondern weiß sich sehr wohl zu helfen. Sie ergreift mit beiden Händen die Hoden des Abtes“  – „und drückt sie mit Leibeskräften zusammen.“ –  „Dem Geistlichen wird dadurch ein solcher Schlag versetzt, dass er, fast ohnmächtig (…) sich gegen das Mädchen nicht wehren kann. Mit einem jämmerlichen Geschrei ruft er nach seinen Dienern. Die können ihm aber nicht helfen, weil er selbst ja die Tür von innen verriegelt hat.“ – Da er mit seinem Geschrei nicht aufhört, brechen sie die Tür mit Gewalt auf, um ihren Abt zu retten.
Das junge Mädchen hat ihm sein `Geschirr` so zerdrückt und zugerichtet, dass er die Hilfe eines Chirurgen benötigt und sich noch lange Zeit solch „unmönchischem“ Benehmen enthalten muss.
Die Frauen wissen um ihre Kräfte und setzen sie gezielt gegen Männer ein. Aus dem Ende des Mittelalters sind uns zahlreiche Urkunden überliefert, in denen Frauen dafür bestraft werden, dass sie Männer verprügelt haben. In einer Zeit, in der sich Frauen untereinander noch verbunden fühlen, schließen sie sich auch zusammen, um auf körperlicher Ebene ihre Interessen durchzusetzen. (…)“

Vor langer Zeit, sah ich eine WDR-Sendung „Quarks & Co.“, die u.a. von Knochenuntersuchungen eines mittelalterlichen Friedhofes berichtete. Je älter die Knochen – z.B. 11. Jhdt., desto gesünder war ihr Aufbau!

Löst die Warrior Momma die Matri-Feministin ab?

Brigitte fragte bei ihren Freunden im Netz in die Runde: „Hm…..? Wer hat eine Idee?
Ich habe immer gesagt: „Ich bin Matri-Feministin“, also eine Mütterrechtlerin und Frauenrechtlerin. Aber im Namen des Feminismus werden Gewaltopfer im Regen stehen lassen, weil die Angst vor Gemeinsamkeiten mit Migrations-Kritikern so groß ist.
Wie könnte eine Frauen- und Mütterrechtlerin sich denn sonst nennen, für die Natürlichkeit nicht Biologismus ist?
Wenn ich sage „Matriarchin“, wird das halt auch wieder falsch verstanden, nämlich als eine Art „Patriarchat der Frauen“, als ein Unterdrücken von Männern. Dabei ist Matriarchie ja egalitär, also nicht hierarchisch, nicht imperialistisch und natürlich nicht unterdrückend.“

Freundin A. hatte eine Idee:
In einer amerikanischen Gruppe nennen wir uns Warrior Momma . Aber ich denke Du suchst etwas Friedlicheres als Begriff.

Brigitte:
Nee, nicht unbedingt!

Warrior, das amerikanische Wort für Kämpfer. Frauen- und Mütterrechtlerinnen sprechen oft von Kämpferinnen oder von Patriotinnen, wenn sie von sich reden. Es ist ein Kampf für den Erhalt von Frauenrechten, sprich: Für die Würde der Frau, welcher meist mit Worten geführt wird, manchmal auch mit Bildern. Aber dies wird nur allzu oft als Rassismus diffamiert. So wird vielleicht irgendwann der Tag kommen, an welchem die Warrior Mommas schweigen und mit der Faust antworten. Eines aber werden sie sicher nicht tun: Sie werden für Mulitkulti nicht die Beine spreizen. Aber was ist das, was sich da unter dem schönen, Positives verheißenden Begriff Multikulti eingenistet hat? Hier ist ein interessanter Beitrag dazu:

Zitat daraus: „Man nenne so etwas hybride Kriegsführung“.
Also muss man nicht mehr Migrations-Flut sagen (was als Rassismus ausgelegt wird), man kann jetzt einfach die Militärs zitieren: „Hybride Kriegsführung“. Jetzt hat das Ding einen Namen. Insofern ist es doch durchaus angebracht, einen „kämpferischen“ Namen zu wählen.  http://www.anonymousnews.ru/2016/10/30/us-botschafter-bestaetigt-migrationswaffe-wird-gegen-europa-eingesetzt/

Zitat des Einstellers: „Homer erwähnte sie in der Ilias und der Geschichtsschreiber Herodot berichtet über ein männermordendes Frauenvolk am Schwarzen Meer. Gab es in der Antike wirklich einen Amazonen-Staat?“

Hier, nochmal das Bild von oben:
amazo-k

Ein weiteter Beitrag zum Thema „Kämpferische Frauen“ (in englischer Sprache): https://www.thevintagenews.com/2015/10/03/better-identification-of-viking-corpses-reveals-half-of-the-warriors-were-female/ 

Auch interessant:

7 universelle Naturgesetze

http://www.praxiswendepunkt.ch/Die-7-Naturgesetze/

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Warum Deutschland durch islamische Einwanderung endgültig zerstört werden soll (hochbrisantes Video!) | Alpenschau.com — Die Germanin

http://alpenschau.com/2016/10/31/warum-deutschland-durch-islamische-einwanderung-endgueltig-zerstoert-werden-soll-hochbrisantes-video/

über Warum Deutschland durch islamische Einwanderung endgültig zerstört werden soll (hochbrisantes Video!) | Alpenschau.com — Die Germanin

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