Lebensschützer, Waffen-Narren und Fake-Kliniken

abtreibungusa

Ein Blick ins scheinheilige Reich der selbsternannten Lebensschützer und Waffennarren: USA. Justin Humpherey heißt der Mann, der nun einer Abtreibung das Einverständnis des Erzeugers zu Grunde legen will – auch im Fall von Inzest…  

Dies ist die Google-Übersetzung aus dem Originalbeitrag aus http://bipartisanreport.com/2017/02/15/oklahoma-just-passed-the-most-oppressive-law-against-women-in-history/   :

„Frauen müssen die Erlaubnis der Männer erhalten, eine Abtreibung zu haben, da Oklahoma einen riesigen Schritt zurück zu den dunklen Zeitaltern der gefährlichen und illegalen Hinterzimmer-Abtreibungen nimmt. Ein öffentliches Gesundheitskomitee an der Zustandkapitol  (Anm.: Regierungssitz von Oklahoma) vereinbart, um Vatis-Blockabtreibungen zuzulassen.
Der republikanische Staatsvertreter Justin Humphrey sagte, dass er nur den Vater in den Abtreibungsprozess aufnehmen möchte, aber was er wirklich tut, ist, dem Mann das Recht zu geben, den Körper der Frau zu kontrollieren.
Eine Frau müßte den Namen des Vaters offenlegen und seine „schriftliche, informierte“ Zustimmung geben, bevor sie die Abtreibung haben könnte. Humphrey verfasst House Bill 1441, dass Väter können eine Veto gegen Frauen Entscheidung, mit der Abtreibung vorzutreten, auch im Fall von Inzest.“

Wienerin.at schreibt zu diesem Thema unter anderem: „Einen Monat, bevor Oklahoma seine geplanten Neuerungen vorstellte, wurde in Arkansas ein neues Abtreibungsgesetz unterschrieben (wienerin.at berichtete), dass es dem Ehemann oder Familienmitgliedern von Frauen erlaubt, den für die geplante Abtreibung verantwortlichen Arzt zu verklagen und somit den Eingriff zu verzögern. In diesem Gesetz gibt es keine Ausnahmen für Abtreibungen nach Vergewaltigung oder Inzest. – Hier geht es zum vollständigen Originalbeitrag: http://wienerin.at/home/jetzt/5167898/Gesetzesentwurf_Oklahoma-will-Abtreibung-nur-mit-Zustimmung-des

Fake-Berater und Kliniken, die sich nur als solche ausgeben

Im Juni 2016 berichtete die Süddeutsche von sogenannten Fake-Betatern und Kliniken, die gar keine sind.  „81 Prozent der Amerikaner„, so die Süddeutsche,  „sind dafür, dass Frauen abtreiben dürfen, zumindest unter gewissen Voraussetzungen, also zum Beispiel nach einer Vergewaltigung oder bei Gefahr für das Leben von Mutter oder Kind. Praktisch gesehen haben Frauen aber in vielen Bundesstaaten kaum legale Möglichkeiten für einen Schwangerschaftsabbruch“. Im gleichen Artikel macht die Süddeutsche auch darauf aufmerksam, dass insbesondere jene Staaten, die bei Abtreibungsgesetzen besonders restriktiv sind, sich bei den Waffengesetzen oft besonders lax zeigen“.

Hier geht es zum vollständigen Originalbeitrag Michaela Haas in der Süddeutschen: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/44693/

Fotos, Zeit.de

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/usa-waffen-wahl-donald-trump-hillary-clinton

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-01/usa-donald-trump-abtreibung-schwangerschaftsabbruch-zuschuesse

http://www.sueddeutsche.de/thema/Schwangerschaft

 

 

 

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