Die fatale Konsolidierung der Unbedarftheit


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Gastbeitrag von Astrid Manthey,
die eine treue Freidenkerin und Mitkämpferin ist:

Erneuter Übergriff von 10 (!!) Männern auf eine Frau in Mannheim. Ach ja, und wieder spielen für die Medien Nationalitäten keine Rolle. Doch. Es ist sehr wichtig, diese zu benennen. Weil die Taten etwas mit dem Hintergrund der Täter zu tun haben, mit den Gesellschaften, denen sie oder ihre Eltern entstammen, ihrer Erziehung, Sozialisation, den Werten und Normen, die sie internalisiert haben. Es war bisher nicht üblich, Frauen am helllichten Tag in Gruppen einzukesseln und zu belästigen. Und an diejenigen, z.T. auch völlig unverständlicher Weise sich feministisch sehenden Personen: ja, es gab und gibt hier auch sexualisierte Gewalt, jede 3. bis 4. Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben sexuelle und/oder häusliche Gewalt; doch was ist das z.B. gegen Zahlen aus islamischen Ländern? Ägypten: mehr als 98% (von der ägyptischen Regierung nach den schweren sexuellen Übergriffen auf dem Tahir-Platz erhobene Daten!!!!!!), Pakistan, Bangladesh, Afghanistan haben ähnliche Werte, die Gewalt fängt im (Klein-)Kindesalter an, Gewalt ist in der Erziehung legitimiert usw. Bangladesh hat das Alter aufgelöst, ab wann Kinder verheiratet werden dürfen, geht jetzt praktischer Weise ab der Geburt; aber, z.B. auch die Türkei, in der Gewalt in Erziehung und auch Ehe probates Mittel ist, im Koran und in den Hadithen legitimiert; wo der Landesdurchschnitt an Zwangsheiraten bei 28%, der im Osten und Südosten sogar bei 52% liegt?! Wo nicht verschleierte Frauen Freiwild darstellen, und Vergewaltigungen sehr häufig den Frauen angelastet werden, nicht selten bis zum „Ehrenmord“? Der Iran hat übrigens ein Volljährigkeitalter für Mädchen von 9 (!!!!!!!) Jahren, ab da dürfen sie offiziell verheiratet werden.
Es gibt unendlich viele Studien, Handlungsempfehlungen, Erfahrungsberichte von betroffenen Menschen, offizielle Daten und Fakten von NGOs, muslimischen Frauengruppen, Frauen-und Menschenrechtsorganisationen. WARUM wollen das so viele Leute hier nicht sehen und wahrhaben, welch‘ Konflikt- und Gewaltpotential diese Menschen aus absolut patriarchalen, hierarchischen islamischen Strukturen hierher bringen? Warum werden diejenigen, die sich schon lange damit befassen, die profunde Kenntnisse in Theorie und oft auch Praxis haben, mundtot gemacht und als „fremdenfeindlich“, „rassistisch“ betitelt?
Das Verschweigen dieser Hintergründe in den Medien, auf Ansage der Politik führt zu einer Konsolidierung der Unbedarftheit und Unwissenheit der Bevölkerung. Die nun leider diejenigen, die in einer den traditionell-islamischen Gesellschaft erzogen und sozialisiert wurden, und die der Hälfte der hiesigen Bevölkerung, den Frauen, in einer nicht freiheitlich-demokratischen, sondern sehr patriarchalen und misogynen Haltung begegnet und sie belästigt, sexuell nötigt, gefährdet; und neben der individuellen Gefahr auch eine für die Grundrechte der Frauen darstellt (aber z.B. auch der Homosexuellen und Andersdenkenden, nicht zu vergessen den vom muslimischen Glauben „Abgefallenen“, den z.B. zum christlichen Glauben Konvertierten), ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden?
Wenn Täter „mit einer Strafanzeige rechnen müssen“, aber leider die Gewissheit aufgrund der bisherigen Handhabung gegeben ist, dass – wenn überhaupt – Bewährungsstrafen erteilt werden, die für Täter, also Männer aus und mit einem sehr rigiden, gewaltgeprägten Rechtssystem doch lächerlich sind? Die darin noch die Bestätigung für ihr Handeln, ihre Straftaten sehen, weil wir, die Gesellschaft der „kuffar“, der „Ungläubigen“ einfach schwach ist und nicht in der Lage, uns und es ihrer Sicht „unsere“ Frauen zu schützen?
Was glaubt ihr, wie diejenigen reagieren würden, wenn jeder sexuelle Übergriff sofort mit Knast und wenn möglich unmittelbarer Ausweisung bestraft werden würde? Wenn deren eigene Rechte auf Schutz sofort erlöschen würden? Das gilt für Flüchtlinge, Geflüchtete.
Aber auch diejenigen Männer mit vor allem türkischen und arabischen Migrationshintergrund, die hier in vielen Vierteln mancher Städte und Gemeinden durch ihre patriarchal und islamisch geprägte „Rechts-„Auffassung für einen rechtsfreien Raum sorgen, weil die Polizei sich – wenn überhaupt – nur in Mannschaftsstärke in die Gegend traut? Wo schon Neunjährige ganz offen und dreist sagen „Bullen, verpisst euch, ihr könnt mir nichts, ich bin strafunmündig“?! Wo Brüder, Väter, Cousins, Söhne ihren Schwestern, Töchtern, Cousinen, Müttern Gewalt antun, und mögliche ZeugInnen von Straftaten so unter Druck gesetzt werden, dass Strafverfolgung und erst recht -verurteilung im Sande verlaufen? Die ihr eigenes Recht mit Fäusten und Waffen durchsetzen?
Ja, nicht jeder Mann mit migrantischen Wurzeln ist so, ich weiss das. Aber leider sind diejenigen, die mindestens dieses Denken und zudem auch in grosser Zahl Handeln an den Tag legen, mittlerweile in großen Gruppen hier in Deutschland (Frankreich, Belgien, Schweden usw.) vertreten. Und sie haben aufgrund einer anderen Gesellschaftsordnung, die sie hier in der freiheitlich-demokratischen, individualistischen Gesellschaft trotzdem weiter fortführen, auch andere Familien – und Clanstrukturen, die eine exorbitant höhere Geburtenrate aufzeigen. Und auch von den „moderneren“, „liberaleren“ Muslimen eine Loyalität erwarten können, da der Riss oft durch durch Familie und Sippe verläuft. Und die trotz allem über allem steht?
Oder, wie Erdogan die türkische Bevölkerung resp. die Frauen unlängst aufforderte, „mindestens 5 Kinder zu gebären, um das türkische Volk weiter voranzuführen“?
Die traditionellen Muslime nehmen auch hier in Deutschland immer weiter zu, prägen den Alltag und werden ihre eigenen Parteien gründen, die allein durch die Zahl der Muslime hier, und deren unabdingbarer Loyalität der eigenen Ethnie gegenüber, wachsen und an Einfluss gewinnen werden.
Und dieser Einfluss wird auch die so mühevoll erstrittenen Frauenrechte nachhaltig negativ beeinflussen.
Der Islam hatte keine Reform. Der Islam lässt selbst in den Binnenstrukturen keine Kritik zu. Die Erziehung der traditionellen Muslime erfolgt hin zu klassischen, patriarchal geprägten Geschlechterrollen, die Frauen die Rolle der Gebärenden, der Mutter und Hausfrau zuweist. Die für das „Innen“, die Familie zuständig ist, während das „Aussen“ vom Mann besetzt wird. Ergo auch die Politik. Deren „Ehre“ vom Mann geschützt werden muss, notfalls mit Gewalt. Ehrverletzend kann da schon das unverhüllte Haar sein, das ein anderer Mann zu Gesicht bekommt. Woraufhin der Ehemann sein Gesicht verliert, wenn er nicht vor der Familie diese Ehrverletzung rächt. Notfalls mit Gewalt.
Ich wollte eigentlich gar nicht mehr viel hier schreiben, weil es so demoralisierend und desillusionierend ist, immer wieder mit unglaublich kulturrelativistischen Aussagen konfrontiert zu werden, deren SprecherInnen partout die Realität verkennen wollen. Es frustet, ä es macht Angst, es macht Sorge, wobei das Wort „besorgt“ ja schon gar nicht mehr verwendet werden kann, weil es die AfD für sich gepachtet hat, und von der ich meilenweit entfernt bin. Aber es ist so widersinnig zu sehen, wie hier die Menschen ihre -unsere!- Demokratie unterhöhlen lassen. Ich will das nicht! Ich wünsche auch meinen Enkeltöchtern die Freiheit, die wir Frauen heute haben, und noch viel mehr! Denn es gibt im Bereich Gleichstellung/Gleichberechtigung noch echt viel zu tun! Sagt euch eine Gleichstellungsbeauftragte, die in diesem Bereich – manchmal muss ich sagen: leider, weil Unwissenheit oft einfacher und bequemer ist – viele Kenntnisse hat. In Theorie als auch Praxis. Ich hoffe, dass schnell ein Umdenken erfolgen wird. Weil nur so auch den hierher fliehenden muslimischen Menschen, als auch den schon hier lebenden, die Unterstützung und Begrenzung gegeben resp. aufgezeigt werden kann, die zu einem gelingenden Miteinander und einer wirklichen Integration führen kann! Freue mich über Antworten!

Aus Trümmern auferstanden

Gedicht von Michael Weilers:

Auferstanden aus Ruinen,
du mein deutsches Vaterland.
Lagst in Trümmern nach dem Kriege,
heiße Asche, warst verbrannt.

Trümmer räumten Frauenhände,
Schweiß in ihrem Angesicht.
Arbeit, Fleiß und dann am Ende,
strahltest du in neuem Licht.

Feinde woll`n dir nun an`s Leben,
spalteten das ganze Land.
Dabei wollten wir doch streben,
brüderlich mit Herz und Hand.

Hört ihr Feinde und dergleichen,
ewig währt der Widerstand.
Rückwärts woll`n wir niemals weichen,
für unser deutsches Vaterland.
(Michael Weilers)

Weib und Macht

Gastbeitrag:  „Weib und Macht – Fünf Millionen Jahre Urgeschichte der Frau“ Marie E.P. König, Richard Fester, Doris F. Jonas, A. David Jonas. S. Fischer Verlag. Ich zitiere daraus gleich das Schlusswort, natürlich nicht ohne Kritik.

A-Ma-Zone Amazone

Wer den Patriarchen-Schwach-Sinn, Frauen als Höhlenköchinnen glauben will, ist wohl immer noch das patriarchal angepasste Heimchen am Herd… Welche/wer mal`n bisschen Forschung dazu lesen möchte, hier:

 

 

„Weib und Macht“ Schlussworte, S. 248 ff:
„Es ist fast zweihundert Jahre her, daß Goethe zu Eckermann äußerte, ihn durchlaufe ein seltsamer Schauer, wenn er an die „Mütter“ denke. Wir erwähnen das hier noch einmal, denn:
Sie standen an der Wiege der ersten <Menschen>. Sie waren der Beginn menschlicher Gesellschaftsbildung – entscheidend für das Überleben der Art.
Sie schufen die Sprache – und damit die Voraussetzung zu kultureller Entwicklung.
Sie erfanden die ersten Werkzeuge – und legten damit den Grundstein für jede weitere Technologie.
Sie schufen Glauben und „Kirchen“.
Sie gewährten den Menschen ewiges Leben durch Wiedergeburt.

Als sie – um mit Cato zu sprechen – „der Macht der Männer gebeugt“ wurden, endete das „Goldene Zeitalter“ der antiken Mythologien, verlor der Mensch das „Paradies“.
Seitdem zerstörten sie das ökologische Gleichgewicht der irdischen Natur durch zu viele Geburten.
Sie, die Mütter haben es in der Hand, die Menschheit durch ein Zuviel zu vernichten –
oder sie auf ein glücklicheres Maß zurückzuführen.
Auch das wäre eine Entscheidung für das Überleben der Art.“

Ha! s.o.:“Seitdem zerstörten sie das ökologische Gleichgewicht der irdischen Natur durch zu viele Geburten.“ Da explodierte ich (1986)! Und schrieb Marie E.P. König sinngemäß Folgendes: Wer besetzt bis vergewaltigt den Frauenkörper?! Wer verbot/verbietet Abtreibungen außer bei weiblichen Föten? Wer wollte/will auf Teufel und Fehlgeburten kommt heraus unbedingt einen y-Nachkommen, eine mutierte Tochter üblicherweise als „Sohn“ bezeichnet?! „Männer“, Patriarchen zerr-stören „das ökologische Gleichgewicht der irdischen Natur durch zu viele Geburten“, was das Prinzip des Spermas ist: Mehr als nötig. Mehr als verträglich. Wie im Kleinen so im Großen.
Marie König antwortete und stimmte mir zu.

Immer dieses:“Eva, Frauen sind an allem schuld!“ Und meine Lieben, wenn sie schon an allem „schuld sind“, wo bleibt dann ihre Macht?! Dass Frauen „machen“ können, was sie fürs Leben der Gemeinschaft „mögen“?!